Ruhe im Frieden | stadtverwaldung

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Für die Veröffentlichung meiner Kulturbeiträge wollte ich einen Blog aufbauen. Nun ist es nicht so einfach, einen geeigneten, einprägsamen Namen zu finden, wo die URL nicht bereits vergeben ist. Ich dachte, mir sei dies mit stadtverwaldung gelungen. Dieses Wort, geprägt von einem bekannten deutschen Künstler, ist nicht offiziell markenrechtlich geschützt; es gibt auch keine Website unter diesem oder einem ähnlichen Namen. Einer Eingebung folgend habe ich Kontakt zum Medien-Archiv aufgenommen, welches Medien des Künstlers sammelt, archiviert und veröffentlicht.

Auf meine vermeintlich naive Anfrage, ob ich diesen Begriff problemlos verwenden dürfte, bekam ich leider keine eindeutige Antwort. Es stellte sich heraus, das dieser Punkt insofern strittig ist, da nicht klar sei, ob dieser bereits zum Werk des Künstlers gehöre. Wenn, so eine Empfehlung, solle ich stadtverwaldung auf keinen Fall in Beziehung mit dem mutmaßlichen Ursprung bringen. Es gäbe Personen, die ein nicht einschätzbares Engagement an den Tag legen würden, die eine Nutzung unsicher machen würden.

Viel Gemunkel, verklausulierte Formulierungen und ohs – dazu kann ich nichts sagen, versuchen sie es lieber dort – …Der Rechercheur in mir möchte wissen, was geschieht, wenn ich den Weg weitergehe. Meine Vorsicht rät dazu, mir eine alternative Lösung einfallen zu lassen. Dieser bin ich gefolgt und baue nun ein Kulturmagazin mit dem Titel GesternMinusMorgen auf. Allerdings: stadtverwaldung als Blog …… Das hätte auch etwas. Ich bleibe also dran.