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Gedanken zu technischen Umsetzung einer Website des Erinnerns. Ich konzentriere mich bei meinen Vorschlägen auf Einzelpersonen, Geschichts- und Heimatvereine und Vergleichbarem, die kein technisches Expertenwissen haben und über begrenzte finanzielle Mittel verfügen.

Version 1.0 | Dieser Beitrag wird stetig ergänzt; entsprechend meinen praktischen Fortschritten bei der Entwicklung und Umsetzung der Webinseln.

Die technische Plattform: Hier schlage ich vor, eine Website mit WordPress zu erstellen. Was ist das? WordPress ist eine freie Web-Software zum Publizieren und Verwalten von multimedialen Inhalten. Es zählt inzwischen zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten Content-Management-Systemen (CMS). Es ist kostenlos und wird sowohl von Bloggern als auch von Firmen zur Gestaltung und Verwaltung ihrer Websites genutzt. S.g. Themes und Plugins bieten Zusatzfunktionen und ansprechende Designs.

Nachteile bezüglich WordPress: Mir fallen keine ein, die für solche Projekte relevant wären. Auch nach längerem Nachdenken nicht.

Vorteile bezüglich WordPress:

  • Eine große Community, die hilfsbereit ist. Zudem gibt es eine riesige Anzahl an bereits erstellen, leicht zugänglichen Tipps, Hilfen, Infos.
  • Es ist, abgesehen vom Webspace, kostenlos nutz- und erweiterbar. Es gibt kostenpflichtige Werkzeuge, diese sind aber bei dieser Größenordnung nicht notwendig. Und ja, man kann eine Website auch bei WordPress hosten; davon halte ich nicht viel in diesem Kontext. Ich bevorzuge einen da unabhängigen Provider.
  • Die Bedienung ist recht leicht zu erlernen; das System wird stetig weiterentwickelt und betreut.
  • Mit dem Gutenberg-Editor oder anderen Sidebuildern lassen sich selbst sehr schöne Ergebnisse erzielen; da ist ein wenig Engagement gefragt. Alles aber machbar.

Die Website aufsetzen oder einen privaten Blog gestalten – dafür müssen Sie kein Programmierer oder Webdesigner sein. Mit einem Content-Management-System (CMS) bringt jeder seine Inhalte ins Netz – ganz ohne Kenntnisse in HTML und CSS. WordPress bietet eine Oberfläche zum Erstellen von Inhalten für Websites und ermöglicht das einfache Verwalten dieser Inhalte. Auch im Team.

Es gibt eine schier unübersichtliche Anzahl an Themes, de bestimmen, wie die Website aussieht. Ich bin ein Freund von keep it simple. Immer wieder habe ich versucht, mich durch die Übersichten durchzuwühlen auf der Suche nach einer geeigneten Vorlage. Ich bin daran verzweifelt. Ich schlage vor:
Die Haus-Themes von WordPress sind durchaus gut verwendbar; zudem schätze ich die Vorlagen von Anders Norén sehr. Sie sind kostenlos und sein Support ist exzellent. Es gibt sicher noch weitere Theme die zu empfehlen wären. Ein guter Service ist das A und O, insbesondere für Einsteiger und wenig Erfahrene.

Alle Fotos dieses Beitrags via pixabay.de

social media-Kanäle: Ich persönlich schätze es sehr, wenn eine Website in diesem Kontext auch auf Dialog ausgerichtet ist. Also, nicht nur vom Konzept her, sondern dieser auch gelebt wird. Dazu ist es sinnvoll, als LeserIn nicht nur Beiträge kommentieren zu können, die Herausgeber kontaktieren zu können, sondern auch auf Portalen wie facebook, twitter, instagram und andere die veröffentlichten Artikel der Website zu teilen, sondern hierüber mit Interessierten zu schreiben; sich auszutauschen.

Eine Anmerkung aus der Praxis: um später Streitigkeiten zu reduzieren, die Lust am Austausch nicht zu verlieren, ist es notwendig, vorher die Spielregeln und Zuständigkeiten festzuhalten. Klingt banal, ist aber häufig nicht umgesetzt und das führt fast immer zu Reibereien. Leider.

Auf das Thema social media bei Webinseln gehe ich in einem gesonderten Beitrag ein. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein erfolgreicher Weg sein kann, mit Interessierten in den Dialog zu treten. Es müssen allerdings einige Punkte beachtet werden, damit die Energie nicht verpufft.

Einen großen Teil der Arbeit macht die Erstellung eines Konzeptes aus. Wenn Sie da bei gründlich sind, ersparen Sie sich so manch aufwendige Nachjustierung. Dazu später mehr in einem Beitrag. (Vermutlich komme ich gegen Ende August dazu.)

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