Wir müssen reden. Leibhaftig

Es gibt Bücher, die liest man zur reinen Unterhaltung, Entspannung. Ist das Buch ausgelesen, wird es beiseite gelegt. Fertig. Die habe ich eher selten in der Hand. Warum auch immer. Es gibt aber auch Bücher, bei denen hat man das Gefühl, es möchte mit mir reden. Da reicht das einfache Lesen nicht. Es ruft mir zu: Wir müssen reden. Leibhaftig – Es lädt mich laut ein, in einen Dialog treten. Wie der auch immer aussehen mag.

Und um diese Bücher geht es in diesem hypómnema: Was geschieht, wenn ich mich auf das Buch und seinen Inhalt einlasse? Wie mag dieser Dialog aussehen? Was entsteht daraus? Auch in Verbindung mit anderen.

Ich möchte das ausprobieren, ausreizen, daraus etwas Neues erschaffen und in den Dialog treten. Ich möchte Bücher, Texte dahingehend lesen, studieren, interpretieren, diskutieren. Auch mit meinen LeserInnen. Welche Szenerien gibt es dazu bereits in grafischer Kunst, Literatur, Musik, darstellender Kunst, Religion, … und leibhaftig?

In der blaue ritter wird dieses Bucherleben sich auf Lyrik und Kurzprosa konzentrieren. In der ersatz|gestalt beziehen wir jegliche Literatur ein.

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