30 | 2021

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Fotografie

Zum ersten Mal am Gartenteich entdeckt: ein Eisvogel. Der Teich wurde erst im letzten Winter angelegt und entwickelt sich langsam. Genug zu Fressen hat der auch Eisenkeil genannte Vogel. Wenn Sie sich bereits antwortarm gefragt haben, wo er seinen Namen her hat, hier eine Erklärungsmöglichkeit: Der Name setzt sich aus Vogel und Eis zusammen. Es steht zu vermuten, dass es sich um eine Assoziation zum Eisen  (wegen des metallisch blauen Gefieders) oder eisan = glänzen ( althochdeutsch) handelt. Nicht nur in der deutschen Namensform wird der Uferspecht (veralteter Ausdruck) mit dem Winter in Verbindung gebracht, sondern auch in den germanischen Nachbarsprachen Dänisch und Niederländisch. Aber auch im Tschechischen und Ungarischen wird er mit Eis sowie im Polnischen und Russischen mit der frostigen Jahreszeit in Verbindung gebracht. – Das Foto ist leider unscharf, da eine dreckige Fensterscheibe zwischen Kamera und Vogel stand.

Wochenlektüre

Die aktuelle Lektüre zur letzten Juli-Woche 2021

Martha Vogeler | Eine Kurzbiografie mit chronologisch sortierten Notaten | Besprechung folgt auf stadtverwaldung.de

LOCK DOWN LYRIK | 100 während des Lockdowns verfasste Gedichte von 100 Autor:innen – als kollektives Tagebuch gedacht | Leseexemplar | Besprechung folgt auf derblaueritter.de

Martin Mosebach | Westend. Ein Roman über den erfolgreichen Immobilienmakler Eduard Has, seinem Frauenverständnis, die Nachkriegszeit in Frankfurt/Main und dem Expressionismus. LOCK DOWN LYRIK | 100 während des Lockdowns verfasste Gedichte von 100 Autor:innen | Leseexemplar | Besprechung folgt auf ersatzgestalt.de

Amelie Schenk & Galsan Tschinag | Im Land der zornigen Winde | Der tuwinische Erzähler Galsan Tschinag im Gespräch mit der Völkerkundlerin Amelie Schenk. Eine Liebeserklärung an das Nomadenleben und tiefer Einblick in die Geheimnisse einer untergehenden Kultur; auch im Vergleich zwischen Ost und West. Besprechung folgt auf ersatzgestalt.de

Dorothee Sölle | Erinnerungen. Eine der bekanntesten und umstrittensten Theologinnen erinnert sich. Wie immer glasklar formuliert. Über drei Jahrzehnte hat sich die Autorin in Politik, Theologie und Kirche eingemischt. Sie ist eine Verfechterin der feministischen Theologie. Und diesen Ansatz finde ich nachvollziehbar und immer wieder erhellend. Besprechung folgt auf seelsorglich.de

Gehört

Tomasz Stanko Quartet in Erinnerung an ein Konzert, bei dem ich zum ersten Mal versucht habe, die gehörten Eindrücke zu malen.

Tomasz Stanko Quartet in Salzau 2005 (Nicht im Bild: Ich im Zuschauerraum)

Eines der Ergebnisse.